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Musca Domestica
 

Die passende Brille für die gemeine Stubenfliege

 
Quelle: LASER. World of Photonics

(su) Exakt zwei Millimeter misst der Kopf einer gemeinen Stuben-fliege. Was aussieht wie eine Spielerei, ist in Wirklichkeit ein Beweis für die Präzision, zu der modernste Lasertechnologie imstande ist. So entstand die Winzlingsbrille durch den Einsatz eines Ultrakurzpuls-lasers. Optische Technologien sind heute in fast allen Branchen unverzichtbar. Ihre Einsatzbereiche reichen von der Medizin über Produktion und Fertigung bis hin zur Archäologie. Und Deutschland nimmt im internationalen Vergleich in diesem Zukunftsmarkt eine Spitzenposition ein. 40 Prozent der weltweit verkaufen Strahlquellen und 25 Prozent der Lasersysteme für die Materialbearbeitung belegen, dass Deutschland bei vielen Anwendungen der optischen Technologien den Rang eines Weltmarktführers für sich in Anspruch nehmen kann. Der Gesamtumsatz im Lasergeschäft und der Optiktechnologie stieg im Jahr 2004 um 12,2 Prozent auf 4,49 Milliarden Euro. Insofern ist die Lasertechnologie in Deutschland auch ein wichtiges Zugpferd für Investitionen und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Wachstumsprognosen hierzulande sind rundum positiv: Bis zum Jahr 2010 erwarten Experten ein jährliches Wachstum von etwa 13 Prozent. 

Führende Hersteller aus aller Welt und innovative Start-ups treffen sich ab dem 13. Juni 2005 in München auf dem wichtigsten inter-nationalen Treffpunkt der Photonik-Branche ihre aktuellen Produkte, Systemlösungen und Prototypen vorzustellen. Die LASER. World of Photonics erwartet 950 Aussteller und 56 zusätzlich vertretene Unternehmen aus 35 Ländern sowie mehr als 21.000 Besucher und ist damit die Weltleitmesse für Optische Technologien. Mit dabei ist die Micreon GmbH aus Hannover. Die Spezialisten haben dem Insekt posthum eine Designerbrille verpasst und dazu den Kopf der Musca Domestica vermessen. 

 

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Mehr im Internet:
LASER 2005
scienzz.com: "Laserdrucker" mit 240.000 dpi

 

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kurz gemeldet

Das Pestizid, das bei Maispflanzen zum Einsatz kommt, könnte für den plötzlichen Tod vieler Bienenvölker in der Rheinebene verantwortlich sein, zu diesem Schluss kommt eine Studie des Badischen Imkerverbands. Viele der Maissamenkörner waren zur Insekten-Bekämpfung mit dem Nervengift Clothianidin der Firma BayerCropscience gebeizt worden.

In China breitet sich das Entero- virus 71 aus. 20.000 Kinder sollen bereits infiziert sein. Während das Virus bei Erwachsenen die weitgehend harmlose Hand-Fuß-Mundkrankheit auslöst, sind mindestens 28 Kinder bereits daran gestorben.

Ein Team am amerikanischen Law- rence Livermore National Laboratory hat ein Messgerät entwickelt, mit dem sich die Herstellung von spaltbarem und insbesondere waffenfähigem Material nachweisen lässt. Gedacht ist an einen Einsatz zur Überwachung des Atomwaffensperrvertrags.

 wissenswert

12.04.2007 - KLIMAPOLITIK

Al Gore:
new thinking on the climate crisis

In Al Gore's brand-new slideshow, he presents evidence that the pace of climate change may be even worse than scientists were recently predicting, and challenges us to act with a sense of "generational mission" - the kind of feeling that brought forth the civil rights movement - to set it right. > mehr 

 kurz gemeldet

DDT, das seit den 1970er Jahren verboten ist, gelangt bis heute in Nahrungsmittel. Forscher der Universität von Colorado konnten jetzt einen Verbreitungsweg aufklären: schmelzende Gletscher in der Antarktis. Die Forscher weisen darauf hin, dass auch andere Gifte diesen Weg nehmen könnten.

Tests mit Rattenzellen an der Rut- gers-Universität in New Jersey ergaben, dass Spinatextrakt die Proteinsynthese um bis zu 20 Prozent steigern kann. Verantwortlich sein sollen Steroide, die den Häutungshormonen von Insekten chemisch ähneln.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Lotto-Toto-Block wollen einen Test ins Netz stellen, mit dem sich Gefährdete selbst auf ihre Anfälligkeit für Glücksspiele prüfen können. Betroffenen soll über eine individuelle Beratung geholfen werden.

Eine Brücke aus heißem Gas hat ein deutsch-niederländisches Astronomen- team zwischen zwei Galaxienhaufen entdeckt. Die Forscher vermuten, dass diese Gase ein gigantisches kosmisches Netz bilden.

Meeresbiologen der Universität von Maryland sind dem Geheimnis auf der Spur, warum viele Grauwale im nördlichen Pazifik seit einigen Jahren so stinken. Wahrscheinlich ging den Tieren durch eine Änderung der Meeresströmungen ihre Hauptnahrung, der Flohkrebs, aus, die die Umstellung macht den Meeressäugern Probleme. 

Vor Milliarden Jahren hatte unsere Erde neben dem Mond vermutlich noch einige kleinere Trabanten, das ergaben Berechnungen von Astronomen der NASA. Ob die Minimonde mit der Erde oder dem Mond kollidierten waren oder aus ihrer Bahn in den Weltraum geschleudert wurden, ist nicht geklärt.

Die Firma Xerox arbeitet an einem wiederbeschreibbaren Papier, das Texte und Bilder nach etwa einem Tag von selbst wieder löscht. Damit könnten sich Aktenvernichter wenigstens teilweise erübrigen.

Symmetrische Gesichter von Män- nern scheinen besonders maskulin zu wirken, symmetrische Frauengesichter dagegen sehr feminin. Das gilt nicht nur unabhängig von sonstigen äußerlichen Merkmalen, es gilt sogar auch bei Affen. Bei Experimenten an der Universität von Stirling, England, fiel den Probanden die Zuordnung nach männlich oder weiblich selbst bei Makakenaffen umso leichter, je symmetrischer das Gesicht war.

Nicht jedes Fett schadet der Ge- sundheit, fanden Mediziner vom Joslin Diabetes Center in Boston bei Mäusen heraus. Direkt unter der Haut abgelagertes Fett bewirkt eine erhöhte Insulin-Empfindlichkeit und einen verbesserten Zuckerstoffwechsel.

Der Bundesverband Deutscher In- ternisten rät, auf Protein-Riegel oder Protein-Getränke nach dem Sport besser zu verzichten. Durch eine gesunde Ernährung sei der täglichen Bedarf an Proteinen vollständig gedeckt, zusätzliche Zufuhr könne auf Dauer schädlich für die Nieren sein.

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15.04.2008 - AUSZEICHNUNGEN

Prototypischer Kommunikator

Berliner Mathematiker Günter Ziegler erhält den diesjährigen Communicator-Preis von DFG und Stifterverband. > mehr


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