Berliner Forscher entwickelten eine Plasmaquelle, mit der sich Luft "anzünden" lässt - kalte Flamme entsteht. > mehr
Forscher in Frankfurt erkundeten die Anpassungsstrategien salzliebender Mikroben. > mehr
Einem internationalen Team gelang erstmals die Sequenzierung des Schnabeltiergenoms. > mehr
Windkraft ist schon heute kostengünstiger als fossile Energieträger, berechnet Physiker aus Oldenburg. > mehr
Im Frankfurter Stadtgebiet vermehren sich einige zugewanderte Arten sehr stark, ergab eine Bestandsaufnahme. > mehr
Ungewöhnlich ist nicht allein das Aussehen des Neubaus des Um- weltbundesamtes in Dessau. Der Gebäu- dekomplex hat auch technisch und öko- logisch viel zu bieten. > mehr
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Es sieht aus wie Spielerei, ist aber modernste Lasertechnologie: Mittels Ultrakurzpulslasers bekommt die gemeine Stubenfliege eine Designerbrille verpasst. > mehr
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| Peak Oil auch bei IEA in Sicht |
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(kso) Die Internationale Energieagentur (IEA) schlägt Alarm. Ohne einen radikalen Politikwechsel drohe der Welt eine neue Ölkrise. „Wir sollten das Öl verlassen, bevor es uns verlässt“, fordert der Chefökonom der IEA, Fatih Birol in der Zeitschrift Internationale Politik (IP). Es sei an der Zeit, die Alarmglocken zu läuten, „und wir läuten sie sehr laut“. Gegeben durch Geologie, Förderpolitik und ein zu geringes Investment werde sich bis 2015 gegenüber dem prognostizierten Weltölverbrauch eine Lücke von 12,5 Millionen Barrel pro Tag auftun, das sind rund 15 Prozent des heutige Weltölverbrauches, warnt Birol im Gespräch mit der Energiepolitikerin Astrid Schneider. > mehr
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"Ich will persischen Schwefel nach China einführen; außerdem will ich von dort chinesisches Porzellan nach Griechenland verhandeln, von dort griechisches Seidenzeug nach Indien ..." Das nennt man Welthandel - Welthandel im 13. Jahrhundert. Offenkundig ist die ökonomische und kulturelle Verflechtung der Welt kein Vorgang erst unserer Gegenwart. "Beständig wurden Güter und Wissen, aber auch Krankheiten und Vorurteile über alle geographischen, politischen und kulturellen Grenzen hinweg transportiert", stellt ein Mittelalterhistoriker der Universität Heidelberg fest. > mehr
Auch wenn Ärzte und Psychologen in ihrer Praxis täglich über die Schamgrenzen ihrer Patienten hinweg arbeiten, über sexuelle Probleme sprechen auch sie nicht gerne – sie haben es nie gelernt. Selbst in der Facharztausbildung von Gynäkologen und Urologen ist der Umgang mit derartigen Problemen kein Thema. Dabei leiden zahlreiche Männer, Frauen und Jugendliche an ernsthaften sexuellen Störungen aufgrund von körperlichen oder psychischen Erkrankungen, aber auch infolge von medizinischen Eingriffen oder Medikamenten. > mehr
"Bedenkt: der Berg ist heute zaubertoll, und wenn ein Irrlicht euch die Wege weisen soll, dann dürft ihrs so genau nicht nehmen." Walpurgisnacht in Goethes "Faust I"; das reimende "Irrlicht" weist Faust und Mephisto den Weg den Blocksberg hinauf: "Die Hexen zu dem Brocken ziehn, die Stoppel ist gelb, die Saat ist grün ..." Zum 1. Mai ein Artikel über die Tradition der Walpurgisnacht - und gleich auch über die Tradition des Vatertags, der in diesem Jahr mit dem Maifeiertag zusammen fällt. > mehr
Wenn Touristen Schloss Lichtenstein in der Nähe von Reutlingen besuchen, glauben viele vermutlich, steinge- wordenes Mittelalter vor sich zu sehen, und sind dann überrascht, wenn der Fremdenführer erklären muss, dass es sich vielmehr um einen steinge- wordenen Roman handelt. Eine Literaturhistorikerin an der Universität Stuttgart hat sich mit dem historischen Roman als einer repräsentativen literarischen Gattung des 19. Jahrhunderts befasst. > mehr
In Zeiten von Globalisierung, Rationalisierung und Flexibilisierung wächst die Zahl derer, die der Stress und die hohen Anforderungen am Arbeitsplatz psychisch krank machen. Während Depressionen, Angststörungen und Suchterkrankungen Anfang der Neunzigerjahre noch den siebten Rang unter den Krankheitsgruppen einnahmen und vorher nahezu bedeutungslos waren, bilden sie inzwischen die viert-wichtigste Gruppe – Trend steigend. > mehr
Die Reformation gehört zu den am besten erforschten Epochen der europäischen Geschichte; aber ihre materielle Kultur wurde bis heute wenig beachtet. Für Kunsthistoriker steht die italienische Renaissance im Vordergrund, die Reformation selbst hingegen war bereits in ihrem Selbstverständnis eng mit Schriftlichkeit verknüpft und wurde von der späteren Historiographie erst recht als geistiger Wandlungsprozess verstanden. Die materiellen Überlieferung trat demgegenüber in den Hintergrund. Eine Tagung an der Universität Erlangen hat versucht, dieses Defizit aufzuarbeiten. > mehr
Allein in Deutschland wird die Zahl der Glücksspielsüchtigen auf 80.000 bis 420.000 geschätzt. Welch ein Glück, dass wenigstens beim verbreitetsten Spiel, dem Lotto, sich der Einsatz in Grenzen hält. Die Wahrscheinlichkeit eines großen Gewinns allerdings auch. Zum 50. Geburtstag der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg zeigt das Badische Landesmuseum Karlsruhe eine Ausstellung über die Geschichte des Glücksspiels - von den alten Griechen und der Bibel bis zum modernen Spielbankbetrieb in Baden-Baden und eben zum Lotto. > mehr
| kurz gemeldet |
Das Pestizid, das bei Maispflanzen zum Einsatz kommt, könnte für den plötzlichen Tod vieler Bienenvölker in der Rheinebene verantwortlich sein, zu diesem Schluss kommt eine Studie des Badischen Imkerverbands. Viele der Maissamenkörner waren zur Insekten-Bekämpfung mit dem Nervengift Clothianidin der Firma BayerCropscience gebeizt worden.
In China breitet sich das Entero- virus 71 aus. 20.000 Kinder sollen bereits infiziert sein. Während das Virus bei Erwachsenen die weitgehend harmlose Hand-Fuß-Mundkrankheit auslöst, sind mindestens 28 Kinder bereits daran gestorben.
Ein Team am amerikanischen Law- rence Livermore National Laboratory hat ein Messgerät entwickelt, mit dem sich die Herstellung von spaltbarem und insbesondere waffenfähigem Material nachweisen lässt. Gedacht ist an einen Einsatz zur Überwachung des Atomwaffensperrvertrags.
| wissenswert |
| kurz gemeldet |
DDT, das seit den 1970er Jahren verboten ist, gelangt bis heute in Nahrungsmittel. Forscher der Universität von Colorado konnten jetzt einen Verbreitungsweg aufklären: schmelzende Gletscher in der Antarktis. Die Forscher weisen darauf hin, dass auch andere Gifte diesen Weg nehmen könnten.
Tests mit Rattenzellen an der Rut- gers-Universität in New Jersey ergaben, dass Spinatextrakt die Proteinsynthese um bis zu 20 Prozent steigern kann. Verantwortlich sein sollen Steroide, die den Häutungshormonen von Insekten chemisch ähneln.
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Lotto-Toto-Block wollen einen Test ins Netz stellen, mit dem sich Gefährdete selbst auf ihre Anfälligkeit für Glücksspiele prüfen können. Betroffenen soll über eine individuelle Beratung geholfen werden.
Eine Brücke aus heißem Gas hat ein deutsch-niederländisches Astronomen- team zwischen zwei Galaxienhaufen entdeckt. Die Forscher vermuten, dass diese Gase ein gigantisches kosmisches Netz bilden.
Meeresbiologen der Universität von Maryland sind dem Geheimnis auf der Spur, warum viele Grauwale im nördlichen Pazifik seit einigen Jahren so stinken. Wahrscheinlich ging den Tieren durch eine Änderung der Meeresströmungen ihre Hauptnahrung, der Flohkrebs, aus, die die Umstellung macht den Meeressäugern Probleme.
Vor Milliarden Jahren hatte unsere Erde neben dem Mond vermutlich noch einige kleinere Trabanten, das ergaben Berechnungen von Astronomen der NASA. Ob die Minimonde mit der Erde oder dem Mond kollidierten waren oder aus ihrer Bahn in den Weltraum geschleudert wurden, ist nicht geklärt.
Die Firma Xerox arbeitet an einem wiederbeschreibbaren Papier, das Texte und Bilder nach etwa einem Tag von selbst wieder löscht. Damit könnten sich Aktenvernichter wenigstens teilweise erübrigen.
Symmetrische Gesichter von Män- nern scheinen besonders maskulin zu wirken, symmetrische Frauengesichter dagegen sehr feminin. Das gilt nicht nur unabhängig von sonstigen äußerlichen Merkmalen, es gilt sogar auch bei Affen. Bei Experimenten an der Universität von Stirling, England, fiel den Probanden die Zuordnung nach männlich oder weiblich selbst bei Makakenaffen umso leichter, je symmetrischer das Gesicht war.
Nicht jedes Fett schadet der Ge- sundheit, fanden Mediziner vom Joslin Diabetes Center in Boston bei Mäusen heraus. Direkt unter der Haut abgelagertes Fett bewirkt eine erhöhte Insulin-Empfindlichkeit und einen verbesserten Zuckerstoffwechsel.
Der Bundesverband Deutscher In- ternisten rät, auf Protein-Riegel oder Protein-Getränke nach dem Sport besser zu verzichten. Durch eine gesunde Ernährung sei der täglichen Bedarf an Proteinen vollständig gedeckt, zusätzliche Zufuhr könne auf Dauer schädlich für die Nieren sein.
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