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21.10.2006 - 17:00 Uhr

Meine Baustelle #1: Meine Diplomatie

Kultur in den auswärtigen Beziehungen

Seit einigen Jahren wird auch der Stellenwert von Kultur in den auswärtigen Beziehungen immer stärker betont: Welche allgemein kulturellen Kategorien können auf staatliches Handeln nach außen und auf Staatengemeinschaften angewandt werden? Inwieweit verändert sich dabei klassische Diplomatie ebenso wie die Kultur? Joschka Fischer und Peter Sloterdijk sind dazu aus je unterschiedlicher Perspektive die Diskutanten.

Joschka Fischer: „Wenn die Grundannahme richtig ist“, so resümiert der ehemalige deutsche Außenminister in seinem neuen Buch, „dass das globale Staaten- und Wirtschaftssystem auf Grund objektiver Zwänge zu einer immer enger werdenden Zusammenarbeit getrieben wird … dann werden sich auch die beiden davon abgeleiteten Kategorien Sicherheit und Souveränität in Richtung kooperativer Institutionen und kooperativer Souveränität transformieren."*
Joschka Fischer lehrt in Princeton in einem Seminar zum Thema „Krisen-Diplomatie“. (*Joschka Fischer, Die Rückkehr der Geschichte, München 2006, S. 176f.)
Prof. Peter Sloterdijk: Der weit über seine Medienpräsenz hinaus profilierte Philosoph – Rektor der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe - schreibt in Vorbereitung auf diesen Vortrag: „Sind Beziehungen ´international`, so sind sie in der Regel auch intermegalomanisch. Im Rahmen einer erneuerten politischen Psychologie begreifen wir die Sprache der Diplomatie als therapeutischen Diskurs in der offenen Anstalt der politischen Kollektive.“ Unter seinen zahlreichen Publikationen neben „Kritik der zynischen Vernunft“: „Falls Europa erwacht“, „Im Weltinnenraum des Kapitals“ und als neuestes Werk „Die Sonne und der Tod“.

Eintritt frei, Reservierung erbeten.

Ort: Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin


AnsprechpartnerInnen: Yven Augustin
Telefon: 030-397 87 153
Fax: 030-394 86 79
e-mail: info@hkw.de bzw. augustin@hkw.de

Mehr im Internet:
Haus der Kulturen der Welt




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kurz gemeldet

Forscher der Eidgenössischen Tech- nischen Hochschule Lausanne haben einen winzigen, nur sieben Gramm schweren Roboter entwickelt, der 1 Meter 40 hoch springen kann. Der Mechanismus wurde den Heuschrecken abgeguckt.

Ärzte der Wake Forest University, North Carolina, warnen vor dem Antirauchermittel Chantix. Seh- störungen, Bewusstlosigkeit und Depressionen könnten verursacht werden.

Pflanzenschutzmittel in Haushalts- produkten, die von schwangeren Frauen verwendet werden, können das Autismusrisiko für das ungeborene Kind erhöhen, das erkannten Wissenschaftler der Universität von Kalifornien in Davis.

 wissenswert

12.04.2007 - KLIMAPOLITIK

Al Gore:
new thinking on the climate crisis

In Al Gore's brand-new slideshow, he presents evidence that the pace of climate change may be even worse than scientists were recently predicting, and challenges us to act with a sense of "generational mission" - the kind of feeling that brought forth the civil rights movement - to set it right. > mehr 

 kurz gemeldet

Biotechnologen der Universität Münster haben ein Verfahren erarbeitet, die Löwenzahnmilch zu Kautschuk zu verarbeiten. Die Methode wurde bereits zum Patent angemeldet.

Ein amerikanisches Ärzteteam soll ein Pulver entwickelt haben, mit dem es möglich ist, statt Narbenbildung neues Zellwachstum anzuregen. Angeblich ist es bereits gelungen, Fingerkuppen zu regenerieren.

Nur jeder fünfte deutsche Fern- reisende informiert sich über die Krankheitsrisiken im Urlaubsland, das ergab eine Studie von Münchner Tropenmedizinern.

Claudia Witt erhält die Stiftungs- professur der Karl und Veronica Carstens-Stiftung zur Erforschung der Komplementärmedizin (Alternativ- medizin) an der Berliner Charité. Damit wird erstmals in Deutschland Spitzenforschung auf diesem Gebiet im Rahmen einer Professur möglich.

Afrikanische Zwergchamäleons haben ein Bewusstsein dafür, dass Vögel besser sehen können als Schlangen. Wie Biologen der Universität Melbourne feststellten, geben sich die Chamäleons, wenn sie von Schlangen bedroht werden, viel wenige Mühe mit einer an die Umwelt angepassten Pigmentierung.

Im Jemen auf der arabischen Halb- insel entdeckte ein internationales Paläontologenteam Fußspuren von Dinosauriern. Bislang fehlte ein Beweis, dass die Tiere auch diese Weltregion besiedelt hatten.

Erstmals in der Geschichte gibt es heute mehr übergewichtige als unterernährte Menschen. Zu dieser Schätzung kommen Mediziner der Universität Innsbruck.

Linguisten der TU Dresden haben eine Software vorgelegt, die Migranten helfen soll, ihren Akzent in der deutschen Aussprache abzulegen. Ein erster Prototyp wurde für Aussiedler aus Russland entwickelt.

Astronomen des Instituts für Mond- und Planetenforschung in Houston, Texas, haben auf dem Jupitermond Europa Spuren einer Polwanderung entdeckt. Raumsonden zeigen auf ihren Bildern riesige, bogenförmig angeordnete Gräben.

Erstgeborene Kinder tragen ein größeres Risiko, an Asthma oder Allergien zu erkranken. Das stellten Ärzte der Universität von South Carolina in Columbia fest.

Ein zehnjähriges Wunderkind in Los Angeles will nächstes Jahr das Studium der Astrophysik aufnehmen. Das besondere Interesse des Jungen gilt der umstrittenen Theorie der Wurmlöcher.

Einer von acht Lehrern in den USA  bringt seinen Schülern die kreationistische Doktrin bei, so das Ergebnis einer Studie an der Universität von Pennsylvania. Noch mehr, nämlich 16 Prozent, neigen persönlich zu der Auffassung, dass die Welt vor höchstens 10.000 Jahren von Gott erschaffen wurde und sich nicht in Jahrmilliarden entwickelt hat.

Mit 336 gegen 176 Stimmen hat das britische Parlament einen Antrag abgelehnt, die Herstellung von chimärischen Embryonen aus menschlichem Erbgut und tierischen Eizellen zu verbieten. Abgelehnt wurde auch ein Verbot, künstlich sogenannte Helfer-Geschwister zu erzeugen, die einem erkrankten Kind Zellen oder genetisches Material liefern sollen.

Einem australisch-amerikanischen Forscherteam gelang es, Mäusen die DNA des vor sieben Jahrzehnten ausge- storbenen Beutelwolfs ("tasmanischer Tiger") einzupflanzen.

Eine Gruppe von fast 100 Biologen und Ökologen hat gemeinsam mit der Artenschutz-Organisation Pro Wildlife die UNO aufgefordert, die Jagd auf Affen zu unterbinden. Affenarten hätten eine Schlüsselrolle für das gesamte Ökosystem der tropischen Regenwälder.

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15.04.2008 - AUSZEICHNUNGEN

Prototypischer Kommunikator

Berliner Mathematiker Günter Ziegler erhält den diesjährigen Communicator-Preis von DFG und Stifterverband. > mehr


wissenswert


Die CO2-Bilanz für jedermann

Mit einem Klick zum CO2-Rechner der Hoch-
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